Das britische Ministerium für Wirtschaft und Handel veröffentlichte eine Bekanntmachung, wonach ab 1. April 2026 eine Nullzollpolitik für 33 Kategorien industrieller Güter zur Herstellung von Offshore-Windenergieanlagen eingeführt wird. Maßnahme dient dazu, die Produktionskosten inländischer Unternehmen zu senken und die Offshore-Windenergielieferkette zu stärken.
Nach dem lizenzierten Anwendungsprozedur können britische Händler, die Güter importieren – die ausschließlich zur Windenergieherstellung bestimmt sind und innerhalb einer festgelegten Frist verarbeitet werden –, von Zollermäßigungen oder vollständigen Nullzöllen profitieren. Die anwendbaren Kategorien umfassen Kernmaterialien wie Windkraftanlagenkabel, Rotoren und Blätter sowie Hilfssysteme und Niederspannungssysteme, die Onshore- und Offshore-Übertragungsstationen sowie Windkraftanlagen zugeordnet sind.
Die britische Regierung geht davon aus, dass diese Politik den Herstellern jährlich mehrere Millionen Pfund an Kosten einsparen lassen wird. Die eingesparten Mittel sollen erneut in die saubere Energieindustrie investiert werden – um die Verwirklichung des Ziels einer „Supermacht der sauberen Energie“ zu unterstützen und gleichzeitig den Bau von Offshore-Windenergieprojekten mit einer Gesamtkapazität von 8,4 GW im Rahmen der siebten Runde von Contracts for Difference (CfD, AR7) zu stützen. Für die Politik sind zielgerichtete Anwendungsbedingungen festgelegt, die verhindern sollen, dass inländische Produzenten durch billige Importgüter aus anderen Bereichen beeinträchtigt werden.
