Laut dem dänischen Fernsehen hat Siemens Gamesa offiziell angekündigt, die Maschinenhaus-Produktionslinie in der dänischen Stadt Brande dauerhaft zu schließen.
In einer E-Mail an das Fernsehsender erklärte Siemens Gamesa, dass die Produktionslinie in Brande bereits seit mehr als einem Jahr vorübergehend geschlossen sei. Nach der Bewertung mehrerer Handlungsoptionen habe das Unternehmen schließlich beschlossen, sie dauerhaft einzustellen.

Das Mutterunternehmen Siemens Energy treibt seine Restrukturierung kontinuierlich voran, um die Gewinnfähigkeit zu verbessern – das Ziel besteht darin, bis zum Geschäftsjahr 2026 die Gewinn- und Verlustgleichheit zu erreichen.
Vinod Philip, CEO von Siemens Gamesa, hatte bereits im November letzten Jahres bekanntgegeben, dass das Unternehmen plant, einige Werke einzustellen: Die globalen Onshore-Produktionsstandorte sollen von 10 auf 4 reduziert, die Windkraftanlagenplattformen von 11 auf 4 vereinfacht werden. Gleichzeitig wird sich das Unternehmen auf 12 Kernmärkte konzentrieren, um die Wertmaximierung zu erreichen.
Das Werk in Brande war einst ein wichtiger Teil der globalen Lieferkette von Siemens Gamesa – die dort produzierten Bauteile belieferten nicht nur den europäischen Markt, sondern wurden auch in andere Regionen exportiert.
Zusätzlich zur Produktionslinie in Brande hatte Siemens Gamesa zuvor bereits den Plan ausgesetzt, in dem Hafen von Esbjerg in Dänemark ein neues Maschinenhaus-Werk zu errichten.
