Am 10. März gab der Windkraftanlagen-Branchenriese Vestas offiziell bekannt, dass er als Windkraftanlagenlieferant für das Offshore-Windenergieprojekt Vanguard East von RWE in der östlichen Nordsee (Großbritannien) bestätigt wurde.
Dies ist die zweite wegweisende Kooperation zwischen Vestas und RWE innerhalb von nur zwei Wochen, nachdem Vestas vor einer halben Woche den Auftrag für das Projekt Vanguard West gewonnen hatte.

Vestas V236-15,0 MW
Sowohl das Projekt Vanguard East als auch Vanguard West weisen eine Installationsleistung von jeweils 1,38 GW auf. Für jedes Projekt werden 92 Offshore-Windkraftanlagen des Typs Vestas V236-15,0 MW beschafft. Vestas liefert die Anlagen, übernimmt deren Auslieferung sowie Inbetriebnahme und Netzanbindung für beide Projekte. Zusätzlich werden jeweils ein fünfjähriger Instandhaltungs- und Betriebsdienstvertrag sowie ein langfristiger Betriebsunterstützungsvertrag abgeschlossen.
Damit erreicht die gesamte Kooperationsleistung zwischen Vestas und RWE für die beiden Projekte 2,76 GW – insgesamt werden 184 Anlagen des Typs V236-15,0 MW geliefert.
RWE plant, im Sommer 2026 die endgültige Investitionsentscheidung (FID) für beide Projekte zu treffen. Das Projekt Vanguard West soll voraussichtlich 2029 ans Netz gehen und in Betrieb genommen werden, während das Projekt Vanguard East für 2030 geplant ist.
Zuvor hatte RWE bei der siebten Runde der britische Ausschreibungen für Contracts for Difference (CfD) insgesamt ein Entwicklungsvolumen von 6,9 GW gewonnen. Mit der heutigen Auftragsvergabe wurde für 2,76 GW dieses Volumens der Windkraftanlagenlieferant endgültig festgelegt.
