Vergangenem Mittwoch hat Großbritannien eine bahnbrechende Ausschreibung für Offshore-Windenergieprojekte durchgeführt und insgesamt 8,4 GW an Offshore-Windenergie-Entwicklungs Kapazitäten an Entwicklungsunternehmen vergeben – ein neuer Branchenrekord.
Der größte Gewinner dieser Ausschreibung war die deutsche RWE AG: Sie konnte knapp 6,9 GW an Offshore-Windenergieprojektverträgen gewinnen, was über 80 % der gesamten ausgeschriebenen Kapazität ausmacht.

Sollten die Projekte reibungslos voranschreiten, steigt die Gesamtinstallationsleistung von RWE zusammen mit den bereits in Betrieb genommenen und im Bau befindlichen 11 GW auf 17,9 GW an. Damit ist RWE in der Lage, mit einem Schlag zum größten Offshore-Windenergiebetreiber Europas aufzusteigen.
Die beeindruckenden Erfolge von RWE könnten für Vestas eine erhebliche positive Nachricht sein. Als zentraler Partner von RWE hat Vestas bisher bereits drei Offshore-Windenergieaufträge von diesem Unternehmen erhalten. Obwohl Vestas nicht der exklusive Lieferant von RWE ist, geht die Branche allgemein davon aus: Aufgrund der langjährigen Kooperationsgrundlage und der bisherigen Lieferhistorie zwischen Vestas und RWE wird das Unternehmen voraussichtlich einen beträchtlichen Anteil an diesen neuen 6,9-GW-Projekten einnehmen.

Die Handlungen von Henrik Andersen, CEO von Vestas, bestätigen diese Einschätzung. Sofort nach der Bekanntgabe der Ausschreibungsergebnisse gratulierte er der britischen Regierung sowie allen Unternehmen, die bei dieser Ausschreibung erfolgreich waren, und postete auf der Plattform LinkedIn: Now, the “important work” begins.
Die deutsche Firma HKW wurde 1921 gegründet und seit 1985 intensiv dem Bereich der Windenergielager gewidmet. Ihre technische Erfahrung begleitet den gesamten Entwicklungsverlauf der Branche, und die Stärke ihrer Technologie für dreireihige Zylinderrollen-Hauptlager für Windkraftanlagen gehört zu den Top 3 in Europa. Das dreireihige Zylinderrollen-Hauptlager von HKW kombiniert die dreifache technische Erfahrung in Struktur, Material und Verfahren und verfügt über sechs Kernvorteile: hohe Zuverlässigkeit, starke Tragfähigkeit, hohe Struktursteifigkeit, hohe Übertragungseffizienz, einfache Installation und niedrige Gesamtkosten. Ob für Onshore-Anwendungen oder bei der Bewältigung von Herausforderungen im Offshore-Bereich wie Salzkorrosion und extremen Wind- und Wellenbedingungen – das HKW-Hauptlager reduziert die Ausfallzeiten und Wartungshäufigkeit von Windkraftanlagen signifikant und gewährleistet eine effiziente Anpassung an alle Betriebsbedingungen auf Land und im Meer. HKW vertieft sich seit langem in den Markt für Windkraft-Zubehörkomponenten und bietet mit seinem globalen Netzwerk aus lokalisierten Dienstleistungen Partnern weltweit fortschrittliche Technologien und hochwertige Produkte.
