Enthüllung! Ørsted plant geheim den Einkauf chinesischer Windkraftanlagen
2026.01.16

 

Die dänische Zeitung Berlingske zieht einen exklusiv erhaltenen vertraulichen Bericht zur Kenntnis und enthüllt sensationell: Der weltweit größte Offshore-Windenergiebetreiber Ørsted treibt geheim einen Plan mit dem Codenamen „Project Dragon“ voran. Der Kerninhalt besteht darin, in den Jahren 2026 bis 2028 chinesische Offshore-Windkraftanlagen zu kaufen. Diese Nachricht bedeutet, dass das führende europäische Unternehmen seine Einstellung zu chinesischen Windenergieanlagen von einer „offenen Haltung“ zu einer konkreten Umsetzungsplanung übergegangen ist.

Auf die Enthüllung hin hat Rasmus Errboe, CEO von Ørsted, dies nicht geleugnet und lediglich erklärt: „Das Unternehmen wird kontinuierlich alle Technologien und Lieferanten weltweit bewerten. Bei der Auswahl werden Qualität, technische Fähigkeiten, Leistung, Geschäftsbedingungen und regulatorische Anforderungen umfassend berücksichtigt – dieses Kriterium gilt weltweit.“ Diese Äußerung steht in Übereinstimmung mit der Position des Unternehmens vor zwei Jahren, „chinesische Windkraftanlagen nicht absolut auszuschließen“, und legte damit den Grundstein für den heutigen Plan.

Dieser Vorfall hat in der westlichen Windenergiebranche für erhebliche Aufregung gesorgt. In den letzten Jahren sind chinesische Offshore-Windkraftanlagen dank technischer Weiterentwicklungen und Kostenvorteilen schnell aufgestiegen. Doch die westliche Industrie und Politik sind stets besorgt, dass die europäische Windenergiebranche die gleiche Fehler wiederholt wie die Solarenergiebranche, die von China dominiert wurde. Aus diesem Grund ist der „Einkauf chinesischer Windkraftanlagen durch westliche Unternehmen“ seit langem ein höchst sensibles Thema.

Es gibt bereits einen Präzedenzfall: Der Investitionsfonds Luxcara hat einmal für den deutschen Offshore-Windpark Waterkant chinesische Windkraftanlagen bei Mingyang Smart Energy bestellt. Dies führte direkt zu einer Untersuchung durch die deutsche Regierung und Sicherheitsbehörden, und das Projekt wurde schließlich umorientiert und entschied sich für Anlagen von Siemens Gamesa.

Unternehmen wie das italienische Renexia und der Chemieriese BASF haben sich hingegen öffentlich für chinesische Windkraftanlagen ausgesprochen. Entwickler wie RWE und Vattenfall verhandeln ebenfalls heimlich mit chinesischen Anlagenherstellern. Dieser „geheime Plan“ von Ørsted ist das erste Mal, dass ein Branchenriese mit einer klaren Einkaufsplanung entlarvt wird – er bricht die bisherige Pattsituation, in der man „nur denken, aber nicht handeln“ wagte.

Interessanterweise hat der Codename „Project Dragon“ in der Windenergiebranche bereits eine „schwarze Geschichte“ hinter sich: Es wurde einmal bekannt, dass Vestas unter dem Vorwand, indische Windkraftanlagen zu kaufen, versucht hat, deren technische Geheimnisse zu entschlüsseln.
 

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