Noch eine Wende! Die USA setzen den Bau von Offshore-Windparks wieder fort – das Trump-Verbot wird ausgesetzt
2026.01.14

 

Weniger als einen Monat nach dem vollständigen Stopp erlebt die US-amerikanische Offshore-Windenergie eine entscheidende Wende!

Am 12. Januar (örtliche Zeit) genehmigte ein US-amerikanischer Bundesrichter offiziell, dass das dänische Unternehmen Ørsted den Bau des „Revolution Wind“-Projekts vor der Küste Rhode Islands wieder aufnehmen darf – dies legte einen Dämpfer auf das Offshore-Windenergie-Verbot der Trump-Regierung.

Präsident Trump kritisiert Windenergie seit langem öffentlich als „hässlich, teuer und ineffizient“. Seit seiner Amtsübernahme hat seine Regierung bereits mehrfach einschränkende Maßnahmen gegen die Offshore-Windenergie verabschiedet.

Am 20. Januar 2025, dem ersten Tag seiner Amtszeit, veröffentlichte US-Präsident Trump das sogenannte „Wind Order“-Verbot: Er suspendierte alle Genehmigungen für Land- oder Meeresflächenvermietungen im Zusammenhang mit Windenergieprojekten und stellte die Genehmigungsverfahren für alle Windenergieprojekte unbefristet ein.

Am 8. Dezember 2025 urteilte ein US-amerikanischer Bundesrichter, dass das „Wind Order“-Verbot rechtswidrig ist und hob es auf.

Nur 14 Tage später, am 22. Dezember, hob das US-amerikanische Innenministerium plötzlich fünf große Offshore-Windenergieprojekte an der Ostküste mit einer installierten Leistung von nahezu 6 GW aus dem Grund auf, dass „Offshore-Windkraftanlagen die Radarfunktion stören und die nationale Sicherheit bedrohen“. Darunter war auch das „Revolution Wind“-Projekt, bei dem 87 % des Baus abgeschlossen waren und das voraussichtlich in diesem Jahr ans Netz gehen sollte. Der Baustopp verursacht tägliche Verluste von bis zu 1,5 Millionen US-Dollar.

Am 12. Januar wies der Richter die Behauptung des Innenministeriums von der „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ direkt zurück, stellte die wahre Motivation in Frage und wies darauf hin, dass ein fortgesetzter Baustopp irreversible Schäden verursachen würde.

Es ist erwähnenswert, dass in dieser Woche zwei weitere entscheidende Anhörungen stattfinden werden. Sie betreffen das „Empire Wind“-Projekt der norwegischen Statoil vor der Küste New Yorks sowie ein weiteres gestopptes Windenergieprojekt von Dominion Energy vor der Küste Virginias.

Mit dem starken Anstieg des Strombedarfs der US-amerikanischen KI-Industrie und der Rechenzentren gewinnt die Offshore-Windenergie als kostengünstige saubere Energiequelle zunehmend an Bedeutung. Hinter dieser politischen Wende verbirgt sich ein anhaltendes Ringen zwischen der US-amerikanischen Energiewende und politischen Machtspielen – die weitere Entwicklung der Branche bleibt abzuwarten.

Die deutsche Firma HKW wurde 1921 gegründet und seit 1985 intensiv dem Bereich der Windenergielager gewidmet. Ihre technische Erfahrung begleitet den gesamten Entwicklungsverlauf der Branche, und die Stärke ihrer Technologie für dreireihige Zylinderrollen-Hauptlager für Windkraftanlagen gehört zu den Top 3 in Europa. Das dreireihige Zylinderrollen-Hauptlager von HKW kombiniert die dreifache technische Erfahrung in Struktur, Material und Verfahren und verfügt über sechs Kernvorteile: hohe Zuverlässigkeit, starke Tragfähigkeit, hohe Struktursteifigkeit, hohe Übertragungseffizienz, einfache Installation und niedrige Gesamtkosten. Ob für Onshore-Anwendungen oder bei der Bewältigung von Herausforderungen im Offshore-Bereich wie Salzkorrosion und extremen Wind- und Wellenbedingungen – das HKW-Hauptlager reduziert die Ausfallzeiten und Wartungshäufigkeit von Windkraftanlagen signifikant und gewährleistet eine effiziente Anpassung an alle Betriebsbedingungen auf Land und im Meer. HKW vertieft sich seit langem in den Markt für Windkraft-Zubehörkomponenten und bietet mit seinem globalen Netzwerk aus lokalisierten Dienstleistungen Partnern weltweit fortschrittliche Technologien und hochwertige Produkte.

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